Apfelessig ist nicht das, was ihr euch unter einem Soulfood vorstellt? Probiert es erst einmal aus. Ich habe Apfelessig erstmals eingenommen, um damit meine Blasenentzündungen zu bekämpfen. Bis dahin waren mir seine unzähligen weiteren positiven Effekte noch gar nicht bekannt. Seitdem ich mich damals intensiver eingelesen habe, ist Apfelessig einer meiner kleinen Alltagshelden geworden und aus meiner Küche gar nicht mehr wegzudenken.

Warum ist Apfelessig überhaupt so gesund für den ganzen Körper? Das liegt vor allem daran, dass der Essig im Körper basisch wirkt, auch wenn das bei dem sauren Geschmack erstmal widersprüchlich klingt. Apfelessig beinhaltet jedoch basische Mineralien (wie beispielsweise Kalium), die dem Körper helfen den Säure-Basen-Haushalt zu regulieren. Bei der Verstoffwechslung der organischen Säuren des Apfelessigs bleiben in unserem Körper außerdem basische Endprodukte übrig, die ebenfalls dazu beitragen unseren Körper im basischen Bereich zu halten. Auch wenn der Essig natürlich kein Ersatz für eine vorwiegend basische Ernährung ist, kann er uns doch dabei unterstützen eine Übersäuerung des Körpers zu verhindern.

APFELESSIG FÜR EINEN GESUNDEN DARM

Apfelessig hilft bei der Verdauung, indem er die Verdauungssäfte anregt und somit die Zersetzung unseres Essens unterstützt. Die Säuren im Essig sind es, die mit ihrer antibakteriellen und antifungalen Wirkung zu einer gesunden Darmflora beitragen: sie können die Ausbreitung von Fäulnisbakterien und Candidapilz im Darm kontrollieren, die vor allem durch falsche Ernährung entstehen können. Nicht nur Magen-und Darmbeschwerden sollen so auf natürliche Art gelindert werden, auch bei Blasenentzündungen soll Apfelessig als natürliches Antibiotikum eine positive Wirkung haben.

FROM THE INSIDE TO THE OUTSIDE: FÜR EIN BESSERES HAUTBILD
 Nicht umsonst heißt es, dass unsere Haut der Spiegel unseres Darms ist. Viele Einflüsse wie beispielsweise eine ungesunde Ernährung mit zu viel Zucker, die Einnahme von Antibiotikum oder dauerhafter Stress können unseren Organismus und unsere Darmflora aus dem Gleichgewicht bringen. Bringen wir also unser Inneres“ wieder in Ordnung, kommt es meist ganz von alleine zu einem feineren Hautbild. Bis wir soweit sind, kann uns Apfelessig aber auch von außen gute Dienste erweisen. Die antibakterielle Wirkung der enthaltenen Säure wirkt Wunder gegen Pickel und unreine Haut. Außerdem soll die enthaltene Fruchtsäure die Poren verfeinern und die Talgproduktion reduzieren.
ANWENDUNG

Apfelessig zum Einnehmen: Gebt etwa einen Esslöffel Apfelessig in ein Glas Wasser und trinkt dieses am besten (etwa 15 Minuten) vor einer Mahlzeit oder direkt morgens auf nüchternen Magen. Die individuelle Dosierung hängt von eurem persönlichen Geschmack ab. Achtet jedoch darauf die Lösung nicht zu stark zu machen zu viel Säure kann sowohl die Zähne als auch die Magenschleimhaut angreifen.

Apfelessig für die Haut: Auch bei der äußeren Anwendung wird der Apfelessig stark mit Wasser verdünnt (wie etwa bei der Einnahme als Getränk). Ganz nach persönlicher Vorliebe kann die verdünnte Lösung als Dampfbad oder Badezusatz verwendet werden, oder aber auch direkt aufs Gesicht getupft werden.

HIER NOCHMAL ALLE POSITIVEN WIRKUNGEN AUF EINEN BLICK
  • Die basische Wirkung hilft eine Übersäuerung unseres Körpers zu vermeiden
  • Regt die Verdauung an, beugt Candida vor und normalisiert Darmbakterien
  • Trägt zur Darmgesundheit bei und stärkt somit unser Immunsystem
  • Trägt zu einem feineren Hautbild bei
  • Wirkt antibakteriell und antifungal (im Magen-Darm-System oder von außen aufgetragen auf der Haut) und beugt so Entzündungen vor
  • wirkt als natürliches Antibiotikum lindernd bei Blasenentzündungen und beugt wiederkehrenden Infekten vor
Noch ein letzter Hinweis, dann kann es losgehen: Um eurem Körper etwas Gutes zu tun, müsst ihr auf eine gute Qualität des Essigs achten. Am besten verwendet ihr einen naturtrüben, ungefilterten Bio-Apfelessig! Da die Schale zur Herstellung mitverwendet wird, können ansonsten Pestizide enthalten sein.